Ich habe jahrelang Angst gehabt, dass sie Recht haben
Shownotes
Kim bei Instagram: https://www.instagram.com/kim.no.less
Jessica bei Instagram: https://www.instagram.com/jessicathieme.official
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00:00:00: Irgendwann hat meine Seele dann auch danach geschrieben, die sagen so du lebst unter deinem Potenzial und ich immer so.
00:00:03: ja ich weiß aber so haben wir wenigstens Ruhe.
00:00:08: Raising her standard
00:00:10: ist der Podcast für Frauen, die mehr vom Leben wollen.
00:00:12: Mehr Liebe, mehr Erfolg, mehr Selbstbewusstsein und natürlich mehr Sinnlichkeit!
00:00:17: Und wir zählen alles was Frauen klein hat von langmaligen Sex über toxische Beziehungen bis hin zu limitierenden Geldglauben setzen.
00:00:24: Wenn du Bock hast dein Leben nicht länger nach Standard zu leben sondern es wirklich krachen zu lassen dann bist du bei uns richtig weil du besser bist.
00:00:36: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Raising Her Standard, deinem Lieblings-Podcast.
00:00:41: Und heute reden wir über ein ganz besonderes Thema was jeder von euch wahrscheinlich schon mal irgendwann in seinem Leben gefühlt hat und zwar die Angst zu viel zu sein und die Angst vor Ablehnung.
00:00:51: Und viele Menschen würden jetzt vielleicht denken das sind die gleichen Themen sind es aber nicht denn der Ursprung dieser Ängste sind immer auf unterschiedlicher Traumathas wahrscheinlich zurückzuführen.
00:01:03: Jessica sitzt hier neben mir und wird uns aus ihrer persönlichen Geschichte erzählen, weil sie auch diese Ängste in ihrem Leben schon erlebt hat.
00:01:11: Und ich bin ganz gespannt darauf, was wir uns gleich erzählen wirst, Jessica!
00:01:15: Ja gerne!
00:01:16: Jessica wann hast du denn das erste Mal gefühlt dass du oder wann hattest du das erste mal das Gefühl zu viel zu sein?
00:01:24: Also, das hatte ich tatsächlich schon relativ früh in meiner Kindheit.
00:01:28: Ich bin aufgewachsen in einer Familie wo... ...ich mit vier Geschwistern konfrontiert war.
00:01:35: Das heißt da gab es von vornherein auch viel Vergleich.
00:01:39: Der ist besser als der oder macht er so wie dieses Geschwisters Kind.
00:01:43: und durch diese Vergleiche die ja nicht immer konstruktiv sind habe ich manchmal das Gefühl gehabt Wenn ich besser war als ein Geschwisterkind zum Beispiel, dann gerät das Geschwisters Kind ins Hintertreffen.
00:01:55: Und es war natürlich auch traurig und es war auch irgendwie abwertend.
00:01:59: Das hat sich für mich gar nicht richtig und gar nicht gut angefühlt, wenn meine Eltern was gemacht haben.
00:02:03: Und gleichzeitig gab's natürlich dann auch ... Meine Mutter, wie war emotional?
00:02:07: Wie viele überforderte Mütter mit fünf Kindern wahrscheinlich?
00:02:11: Sehr über- wirklich sehr recht instabil!
00:02:14: Ich hab
00:02:15: wirklich...
00:02:17: mich zurückgenommen Um sie nicht zu stressen, um sie nicht zur Nerven.
00:02:21: Und sie war manchmal eben dann trotzdem gestresst und genervt.
00:02:26: Es gibt so einen Satz der halt noch heute teilweise in meinem Kopf wieder nervlich.
00:02:31: Ja?
00:02:33: Das ist wie eine Gravur, also wie so ne Prägung einfach in mir, das darf nicht nerven!
00:02:38: Ich muss leise sein, ich muss artig sein.
00:02:40: Ich muss mich anpassen... Dann gab es vor allem auch einen Geschwisterkind, meine älteste Schwester.
00:02:47: Die hat mich oft mit Neid konfrontiert.
00:02:49: Das heißt wenn ich irgendwas besser konnte oder mir Dinge vielleicht nach außen sah das so aus als wäre das mir zugefallen dann wurde sie wirklich wütend und hat mir das auch gezeigt also auf körperlicher Ebene auch verbal.
00:03:02: Also ich war eigentlich... Sie hat mich gehasst Und
00:03:06: für das was du bürst Ja
00:03:08: genau weil ich einfach so war wie ich war und Dinge mir vielleicht zu gefallen sind war dann auch die erste, die in der Familie auf dem Gymnasium war.
00:03:17: Das war was ganz Besonderes und meine Eltern haben das natürlich hochgelobt.
00:03:21: Auch das war wieder für meine beiden älteren Geschwister total schwierig.
00:03:24: Meine große Schwester hat dann immer gesagt ... Ja, Gymnasiasten sind arrogante und eingebildete Bitches.
00:03:30: Wow!
00:03:32: Du hast dich ja so vor ... Also es war eigentlich alles so dieses ... Du machst eigentlich was gut aber es ist falsch.
00:03:37: Eigentlich hast du alles dafür getan dass nicht entsteht bei deinen Geschwisters?
00:03:41: Und trotzdem ist es aber passiert und dadurch hat das so eine Überlebensstrategie entwickelt, ne?
00:03:46: Ja also
00:03:46: man deckelt das dann halt irgendwann.
00:03:48: Ach is doch gar nicht so gut!
00:03:50: Achso besonders ist das nicht.
00:03:51: oder?
00:03:52: du achtest dann ganz besonders darauf dass du auf dem Teppich bleibst, dass du bescheiden bleibest...
00:03:57: Also du hast dafür gesorgt nicht mehr zu viel zu sein damit du nicht mehr in diese Situation reingeschubst.
00:04:02: Eigentlich wirst du da reingeschubst, weil es ist ja nicht so, dass du dich selber reingebracht hast, sondern du wurdest von deinem Umfeld immer wieder schön hingeschoben?
00:04:08: Also ich wurde einfach für das abgelehnt was ich bin... also meine Geschwister haben mir das gespiegelt und meine Omis haben mich das gespiegelt.
00:04:17: Die Omis sind eine ganz andere Generation.
00:04:19: sei bescheiden, sei brav!
00:04:22: Du musst leise sein.
00:04:24: lasst doch die anderen auch mal dieses Gewinnen Also dieses, ähm... Ja und eigentlich ist es nicht fair.
00:04:33: Aber du nimmst dich dann zurück weil du merkst okay ich bin so wie ich bin?
00:04:37: Bin ich falsch?
00:04:37: Bin Ich zu viel?
00:04:38: Dann werde ich abgelehnt.
00:04:39: also muss ich mich verbiegen muss mich anpassen muss mich klein machen kleiner als ich eigentlich wirklich cat bin.
00:04:44: Und wie lange hast Du denn diese Rolle gespielt?
00:04:48: Sehr lange!
00:04:49: Ich habe in unserer Zahl
00:04:51: die ersten dreißig Lebensjahre weil das sagt er mir auch keiner.
00:04:54: Also für mich ist das ja völlig normal gewesen, mich so zu verhalten.
00:04:58: Nicht aufzufallen weil dann auch... Da bist du ja auch angreifbar.
00:05:02: Dann wirst du vielleicht gemobbt für etwas was du sagst Wenn du mal die Klappe aufmachst oder die Idee hast und die Menschen nicht hinterher kommen Weil dein Kopf vielleicht einfach anders denken kann Und du dann für die Idee vielleicht sogar beschämt wirst also gesagt hast doch völliger Blödsinn Was hast du dir da ausgedacht?
00:05:19: Und du glaubst das dann was die anderen sagen und fühlst dich natürlich gleich wieder ausgegrenzt was ja auch so ist.
00:05:24: und ich wurde auch mal wirklich dafür hart angegangen, dass sich vielleicht mal besser war.
00:05:32: Ja du kannst ja eh immer alles also da haben richtige?
00:05:37: Da war der Night auf da, ne?
00:05:39: Das weiß ich nicht.
00:05:40: Ich kann in die Köpfe anderen Menschen ja nicht so reingucken.
00:05:42: Aber da haben sich dann richtige Gruppen verbündet... ...das war damals auch in der Klinik tatsächlich, also ich war in einer psychisomatischen Klinique und dann hat es einen total gegen
00:05:53: den Strich...
00:05:55: ...dass ich halt, ich war zu dem Zeitpunkt relativ erfolgreich.
00:05:59: Also ich hatte ein ganz mittes Auto und war angestellt und hatte einen ganz guten Job.
00:06:07: Das ging ihm so gegen den Strich, weil er wahrscheinlich in seinem Leben vollkommen unzufrieden war und nichts auf die Reihe gekriegt hat.
00:06:13: Und dann hatte er quasi diese ganze Station dagegen mich aufgehetzt bis das dann halt irgendwann völlig eskaliert ist, weil keiner mehr mit mir gesprochen hat... So hab ich das immer wieder erlebt.
00:06:26: Ich bin zu viel!
00:06:28: Und das habe ich wirklich die ersten dreißig Jahre meines Lebens immer wieder so erlebt.
00:06:31: Wann gab's denn den Wendepunkt?
00:06:32: Also wann hast du entschieden, ich bin jetzt nicht mehr zu
00:06:35: viel?!
00:06:36: Was ist passiert?
00:06:36: Das ist tatsächlich ein Prozess.
00:06:38: Ich glaube, der dauert auch noch an weil ich merke das immer noch dass es Momente gibt
00:06:42: in meinem
00:06:42: Leben.
00:06:43: also ich hab mich schon sehr aus meiner Deckung getraut
00:06:45: ich
00:06:46: traue mich immer mehr auf Dinge zu zeigen oder gleich bin was ich kann.
00:06:51: aber ich mache das recht wohl dosiert und habe schon immer noch manchmal so ein leichtes Gefühl von ja wenn ich das jetzt mache was also?
00:07:00: da ist schon immer Manchmal so kleiner Gedanke, was denken die dann wohl?
00:07:04: Oh, gehöre ich noch zu dieser bestimmten Gruppe von Menschen.
00:07:08: Weil das sind ja deine Bezugspersonen.
00:07:10: Aber du wirst ja ... Also wir sind ja sozialisierte Wesen und möchten eine Gruppe dazu gehören.
00:07:16: Wir
00:07:16: brauchen das genau.
00:07:17: Und nicht der Sonderfall sein oder das Spezialkind.
00:07:22: Weißt Du, dann fühle ich mich wieder wie damals irgendwie die Außenseiterin, die Sonderlocke spielt.
00:07:30: Das geht natürlich entgegen diesem Wunsch nach Zugegericht halt.
00:07:33: Und was machst du konkret?
00:07:34: Also wenn du sagst, es ist ein Prozess und du steckst auch teilweise noch drinnen... Was machst du denn konkret um es dir leichter zu machen also um quasi dein Ziel das ja keine Angst mehr vor Ablehnung zu haben oder nicht mehr so viel sein zu fühlen?
00:07:48: Würde ich jetzt mal sagen, wenn ich dich richtig verstanden habe!
00:07:51: Ich glaube ganz vielen da draußen geht's genau so.
00:07:54: Das hatte ich ja schon gesagt dass die in verschiedenen Lebenssituationen das Gefühl haben.
00:07:57: Ich kenne das auch aus dem männlichen Part, also ich hab gegenüber den Männern oft diese Angst vor Ablehnungen gehabt und ... Das ist ja auch etwas was mir einfach wenn man so die Gesellschaft anschaut in unserer Generation von unseren Eltern ganz oft mitbekommen haben weil die Eltern es ja nicht besser wussten.
00:08:14: Es ist tief geprägt!
00:08:15: Genau genau Und über mehrere Generationen weitergegeben.
00:08:19: da haben wir auch schon mal drüber gesprochen wo wir über deine Oma auch gebrochen haben tatsächlich.
00:08:25: Was ist das aber?
00:08:26: Weil du ja jetzt auch schon sehr lange in der Bösinnigkeitsentwicklung arbeitest und ich nehme dich ja auch immer als sehr präsente Frau war.
00:08:31: Ich meine, du stehst auf Bühne, du sitzt mit mir hier im Podcast oder du bist sehr präsent auf Social Media Und dann kann man eigentlich gar nicht glauben dass da noch so ein bisschen...ich bin zu viel... Das hast
00:08:41: du auch gedeckelt!
00:08:42: Ja genau!
00:08:42: Kann man sich nie vorstellen.
00:08:43: Deswegen würde ich gerne wissen Du bist also eine Frau die geht durch ihre Ängste performt quasi trotzdem.
00:08:49: Wie hast du das denn geschafft?
00:08:50: Genau, das machst du ja wirklich sonst würde man dich ja nicht sehen!
00:08:53: Ja
00:08:54: ich nehme die Angst schon auch wahr oder ich spürte es ja innerlich und ich reflektiere das halt.
00:08:59: also okay aha da ist sie wieder wie ihr das gefühlt.
00:09:03: ok darf ich dass... Also wir haben ja auch schon anderen Folgen darüber gesprochen dieses Thema Erlaubnis.
00:09:08: Darf ich das?
00:09:09: Darf so groß
00:09:10: sein?
00:09:10: Und
00:09:11: die hole ich mir manchmal ab oder gebt sie mir innerlich selbst?
00:09:14: Das ist schon auch unbequem da trotzdem aus der Deckung zu wagen und die Dinge einfach trotzdem zu tun, auch wenn ich weiß okay, da kotzt mir jetzt quasi das alte Glaubensmuster wieder in meine Geschichte rein ist trotzdem zu tun.
00:09:28: Also dass es eigentlich der Hebel für mich immer wieder dadurch zu gehen und dann die Erfahrung zu machen wie wertvoll das für andere ist.
00:09:34: also das ist eigentlich... Das ist auch letztlich mein Anker denn je größer das warum desto einfacher das wie, also sich nicht in dieser alten Geschichte hängen zu bleiben.
00:09:44: Ja ich darf das ja nicht und es fühlen sich vielleicht andere dadurch mit ihrer Kleinheit konfrontiert.
00:09:50: Das darum geht's ja auch.
00:09:52: Warum habe ich das damals gemacht?
00:09:53: Ich wollte nicht dass meine Schwester sie schlecht fühlen.
00:09:56: Also da würde
00:09:57: ich kurz rein gehen genau!
00:09:59: Und jetzt könnte es ja dennoch sein durch das was du machst, dass deine Geschwister immer noch... Wir wissen ja nicht, ob die an sich gearbeitet haben.
00:10:06: Vielleicht ist ich immer noch ein bisschen schlecht für ihn wenn sie sich mit dir vergleichen.
00:10:10: Das heißt was ist deine Strategie?
00:10:11: Also da tust du damit du selber mehr Frieden damit hast.
00:10:15: Also in Bezug auf meine Geschwister habe ich das Problem gar nicht mehr.
00:10:18: Da weiß ich jeder ist es für Sie selbst verantwortlich und kann das auch bei Ihnen lassen
00:10:24: weil Sie haben
00:10:25: jede Möglichkeit mit mir zum Beispiel auch in die Interaktion zu gehen sich von mir helfen zu lassen.
00:10:29: das Angebot ist ja da sagen hey ich ist
00:10:32: natürlich schwierig sich Ja, absolut.
00:10:38: Das ist auch völlig in Ordnung.
00:10:39: aber ich habe zumindest den Raum dafür geöffnet wenn sie es wollten und Ich kann Sie so sein lassen wie sie sind und ich mache trotzdem mein Ding.
00:10:47: also das ist nicht mehr.
00:10:50: Also eingeschränkt bin ich durch meine Geschwister durch diese Story eigentlich gar nicht mehr.
00:10:53: Aber es ist ja oft so wir haben dann andere Menschen unserem Leben die stellvertretend für diese menschen sind Die vielleicht etwas bestimmt dass in uns auslösen Und das sind dann eben bestimmte personengruppe Genau.
00:11:05: Die einem dann diesen Trigger noch mal aufzeigen oder zeigen, hey okay bei denen habe ich jetzt das Gefühl, ich muss ein bisschen aufpassen wer ich bin wie ich mich verhalte was ich sage um da nicht die Zugehörigkeit zu verlieren.
00:11:17: und wie gesagt also Zugeheurigkeit oder Verbindung ist ganz normal menschlich dass wir das haben, dass wir uns das wünschen Das kann ja auch...das kann auch die Beziehung zum eigenen Ehemann zb sein, ne?
00:11:28: Dass vielleicht in meinem Bereich mein Business vielleicht irgendwas gerade besser läuft als bei ihm und er sich dadurch vielleicht schlecht fühlt.
00:11:36: Und ich mich dadurch wiederum schlechtfühle, weil er sich schlecht fühlte!
00:11:39: Dann machst du dich in deinem Business vielleicht ein bisschen unsichtbarer?
00:11:41: Weil du rutschst auf die Kacke nicht so
00:11:44: genau.
00:11:44: Halt mich da vielleicht ein bißchen zurück.
00:11:45: Kommunizier das vielleicht auch nicht direkt um ihn dann nicht zu verletzen.
00:11:49: also es geht ja oft darum den anderen nicht zu triggern ihnen nicht zu Verletzten.
00:11:53: Also ich bin eigentlich mehr bei den Anderen und weniger bei mir.
00:11:58: Was ist denn jetzt die
00:11:59: Lösung?!
00:12:00: Ich glaube die Lösung ist schon bewusst sein, also zu wissen okay was ich da gerade tue.
00:12:04: Das ist eine bewusste Entscheidung.
00:12:06: will ich das wirklich?
00:12:07: und auch das hatte ich ja eben schon ein bisschen angedeutet dass wie größer ist, warum größer zum machen?
00:12:12: Das heißt das Warum sind ja auch andere Menschen denn es wird vielleicht mehr Menschen geben die das total inspiriert in ihr eigenes Wachstum zu gehen, als dass es sie triggert.
00:12:23: Und ich achte dann eigentlich eher auf die Menschen dies inspiriert oder für die ich vielleicht wieder Leuchtturm sein kann, eine Inspiration sein kann... Die mir das ja auch berichten und Feedbacken, die sich total freuen, die da dankbar sind, die sagen Danke, dass du vorangehst.
00:12:36: Oh Jessica!
00:12:36: Du bist mein Vorbild.
00:12:38: Ich kann ja kein Vorbild sein wenn nicht vorangehe.
00:12:40: Da sind ganz viele tolle starke Frauen, die dadurch wo so ein Funke entfacht wird der sagt jetzt mach' ich das auch.
00:12:48: Wenn sie das schafft, dann kriege ich es auch hin.
00:12:51: Dafür möchte ich ein Beweis sein, dass alles möglich ist und dafür gehe ich gerne immer wieder in die
00:12:55: Motivation...
00:12:56: ...und mache das einfach.
00:12:58: Auch wenn ich merke, da ist diese alte Emotion noch, die dann immer noch um Erlaubnis fragt, ob das in Ordnung ist oder vielleicht Angst davor, dass ein paar das doch finden.
00:13:09: Aber ich habe die gar nicht mehr so im Fokus.
00:13:10: Das heißt Menschen, die ich vielleicht triggern könnte oder dieses Scheiße finden getriggert fühlen, beziehungsweise angepiext fühlen.
00:13:23: Das ist ja auch deren Bewusstseinsprozess zu erkennen.
00:13:26: okay ich bin jetzt vielleicht gerade von Jessica getriggert oder vielleicht auch neidisch das hier auch.
00:13:32: eine Einladung dann an sie und ihren eigenen Raum zu wählen also sich selbst diesen Raum auch zu nehmen weil meistens es ist ja nur der Neid oder die Miss.
00:13:41: Kunst ist ja meistens dass was wir uns selber einfach nicht erlauben zu leben
00:13:44: absolut Ja.
00:13:46: Das ist ja auch diese Kunst zu merken, ah okay da triggert mich gerade eine Person mit etwas was sie sagt oder macht oder vielleicht auch nicht und dann zu sagen was macht das mit mir?
00:13:56: Und mir hilft ganz oft so diese Frage Wer spricht da gerade wirklich zu mir?
00:14:00: Weil es ist ja nicht Jessica.
00:14:01: Wenn du etwas sagst, was mich triggert, dann bist du das nicht, sondern es ist irgendjemand aus meiner Vergangenheit der mir dieses Gefühl irgendwann mal oder eine Situation, die mir das Gefühl beschenkt hat.
00:14:10: und dann frage ich mich wirklich okay, ich mach die Augen zu und sage wer spricht jetzt zu mir?
00:14:13: Und dann kommt da ganz oft auch ne Antwort und dann merke ich ah ok Das ist jetzt nicht mein Arbeitskollege, sondern das ist eigentlich mein Bruder und mein Arbeitskollege zeigt mir Gerade das, was mein Bruder mir früher gezeigt hat.
00:14:25: Und das möchte jetzt in die Heilung gebracht werden.
00:14:27: nur und auf einmal wenn man das geheilt hat ist der Arbeitskollegen nicht mehr das Problem.
00:14:35: Das ist aber so spannend zu sehen was da so passiert ja und jetzt haben wir ja deine Geschichte gehört.
00:14:42: aber ich glaube dass viele die sind ja nicht so wie du, dass sie präsent sind im Social-Media oder auf Bühnen stehen.
00:14:49: War ich ja früher auch nicht?
00:14:51: Genau!
00:14:51: Richtig warst du früher auch noch nicht.
00:14:54: Was machen wir denn wenn jetzt dieses Thema Ablehnung zu viel sein in Freundschaftskontext beziehungskontext und im Dating-Kontext?
00:15:02: also gibt es ja so viele Lebensbereiche die sehr praxisnah und realitätsnah sind für ganz viele da draußen wusste sich immer noch nicht trauen ihre eigene Wahrheit zu sprechen.
00:15:10: was würdest Du den mitgeben den Mädels?
00:15:13: Naja, ich glaube das Wichtigste ist erstmal sich selbst in bedehungsloser Liebe anzunehmen und dass es wahrscheinlich... Es klingt einfach aber es ist gar nicht so einfach.
00:15:22: Das heißt zu erkennen Ich bin auf diese Menschengruppierung oder auf bestimmte Menschen im Außen ja gar nicht angewiesen sondern ich darf mich selbst vollkommen annehmen so wie ich eben bin weil Das darf ja gelebt werden, weil du hast jetzt eine Geschenke.
00:15:36: Also wenn du dich kleiner machst dann gibt es da ja etwas.
00:15:39: Dann gibt es ja Potenzial was gelebt wird möchte.
00:15:41: die Energie ist auch da aber du blockierst sie die ganze Zeit.
00:15:44: das heißt dein Körper ist ja auch auf Spannung etwas zurückzuhalten Was eigentlich da ist was eigentlich auch gelb werden will und verbieg sich aber die ganze zeit hart.
00:15:51: dass kostet so unglaublich viel Kraft Und das merken Menschen dann oft in der Erschöpfung.
00:15:55: und das ist wieder der Preis den Sie zahlen.
00:15:56: also diese Anpassungen Den zahlen wir dann meistens mit irgendeinem Symptom was ich dann zeigt.
00:16:01: das kann Neurodermitis sein oder andere Probleme.
00:16:04: Das können Herzprobleme sein, das können Kopfschmerzen sein, Migräne gehören mit so diesen körperlichen Symptomen die uns manchmal signalisieren hey da ist Druck drin oder du hältst eigentlich gerade die ganze Zeit die Spannung Du hältst dein Raum den du eigentlich brauchst viel kleiner.
00:16:21: packst dich selbst in so einen kleinen Käfig rein um niemand anderen zu blenden dimmst du quasi deinen Licht und deine eigene Großartigkeit, dabei könntest du mit dieser Großartigkeit so viel mehr bewegen.
00:16:33: Und so für mehr Menschen berühren und so einen gigantischen Unterschied.
00:16:36: machen, weil du hast ja diese Geschenke, diese Gaben, die Potenziale nicht einfach umsonst bekommen.
00:16:42: Sondern eigentlich, um sie anderen Menschen zu schenken.
00:16:44: und wenn du jemand bist der andere Menschen wertschätzt oder dem anderen Menschen wichtig sind dann ist es ein riesiger Dienst den wir Menschen tun, wenn wir unsere Potenzialen in unseren Gaben verschenken statt sie in diesem Käfig, in diesem goldenen Käfig drinzubehalten.
00:17:01: das heißt Ich würde sehr stark an mir selbst der Liebe zu mir selbst und der vollkommen Annahme dessen arbeiten, wer ich bin.
00:17:10: Auch bewusst selbst in die Erlaubnis gehen auch mal zu gucken.
00:17:13: hey ich darf mir das selbst erlauben und das muss nicht von Mama und Papa oder Oma und Opa kommen?
00:17:19: Und ich darf gleichzeitig die Hoffnung loslassen dass jeder versteht warum ich das mache oder dass mich jeder verstehe oder dass es jeder feiert was ich tue oder wie ich bin
00:17:30: Und auch diese Menschen loslassen, also sich abgrenzen von so einem Umfeld was dich einfach gerade nicht versteht.
00:17:35: Mich sieht da keine Energie mehr reinverschennen weil es ja auch total anstrengend ist sich immer wieder solchen Menschen gegenüber erklären zu müssen.
00:17:42: Also du hast deine Batterien voll und nachdem du dich erklärt hast sind deine Batterie wieder leer.
00:17:46: Ja
00:17:46: und das beraubt ja super viel Energie.
00:17:48: Das ist
00:17:49: auch manchmal so dass wir dann dieses Loslassen.
00:17:52: Manchmal sind wir wirklich in Räumen, die zu klein sind für uns?
00:17:54: Die sind zu klein geworden.
00:17:57: Und wir müssen manchmal in Rräume reingehen, die größer sind damit alle wieder reinpassen und dann fühlt sich das auch wieder wie Atmen an.
00:18:04: Wir dürfen eigentlich
00:18:05: auch die Angst loslassen dass wir denn alleine sind.
00:18:08: also dieses Gefühl vielleicht bist du kurz mal für den Moment allein das könnte sein wenn du jemanden loslässt größte Angst überhaupt für den Menschen.
00:18:14: oh Gott da bin ich ja online was mag ich denn dann?
00:18:17: Du wirst nicht lange alleine bleiben weil so wie du jetzt gerade bist Du bist ja eigentlich eine verbogene Version, eine Maske die du träfst.
00:18:23: Wenn ihr sie runternimmst zeigt sich für andere Menschen dein wahres Ich.
00:18:27: und dann haben vielleicht erkennen die Menschen die früher zu deiner angepassten kleinen Version Ja gesagt haben Die merken jetzt, oh passt gar nicht so.
00:18:36: Vielleicht kriegst du auch mit Ablehnung konfrontiert aber damit deinen Frieden zu machen und sagen okay Jetzt haben sich quasi die ausgefiltert, die gar nicht zu meiner echten Version fassen Und dann ist plötzlich Platz für die Menschen, die dein wahres ich lieben.
00:18:51: Nur dafür musst du natürlich mutig sein und vielleicht auch die Bereitschaft haben macht schon im Moment alleine zu sein Mit dir selbst und dich selbst vollkommen anzunehmen und zu lieben
00:18:59: Absolut.
00:18:59: Ich hab auch damals, als ich im Angefangenen mit der Persönlichkeitsentwicklung mich zu beschäftigen und irgendwann dann entschieden habe mein angestellten Job an den Nagel zu hängen und coached zu werden bevor ich ins Team von Damian gekommen bin war das auch so dass ich quasi meinen Arbeitskollegen von diesen Plänen auch erzählt habe und ich habe super viel Ablehnung von denen bekommen und ich bin sehr dankbar dafür dass sich schon immer was im beruflichen Kontext das angeht, sehr stark war und mit dieser Ablehnung relativ gut umgehen konnte.
00:19:27: Und ich gesagt hab okay ihr lehnt das ab, was ich mache?
00:19:29: Das ist auch okay!
00:19:30: Es ist trotzdem aber mein Ziel und ich werde es weiter verfolgen.
00:19:33: Ich habe dann quasi so einen imaginären Mittelfinger den Menschen gezeigt.
00:19:38: Also wirklich nicht nur imaginär und nicht wirklich sondern trotzdem respektvoll mit dem Menschen umgegangen.
00:19:42: Aber ich hab einfach drauf geschissen, was denn ihre Meinung war und hab gesagt ich mach hier mein Ding trotzdem und hab mich aus diesem Umfeld gelöst weil ... Man hat ja dann auch immer so ein Stempel.
00:19:53: Also die Menschen lernen dich erkennen, als das was du bist.
00:19:55: und wenn du dich dann so gravierend veränderst wollen die Menschen das gar nicht sehen aufs ihren eigenen Ängsten heraus weil sie ja gar nicht wollen dass du dich veränderst weil die mochten ja die Person die sie kennengelernt haben.
00:20:04: Und da ist es manchmal glaube ich einfach wichtig Dass man dieses Umfeld oder auch die Arbeitsstelle in dem Moment verlässt Weil man egal wie gut man wird nie für das anerkannt wird Was man sich erarbeitet hat weil immer noch in den Köpfen der menschen eine alte Version von dir steckt.
00:20:20: Und das zum Beispiel hab ich damals gemacht, weil ich gesagt habe, okay.
00:20:23: Ich kann hier gar nicht wachsen.
00:20:24: Es funktioniert nicht mit den Menschen die mich klein halten wollen aus der Liebe eigentlich heraus und nicht aus einem Groll heraus.
00:20:31: Dann fand ich es so schön, weil noch ein bisschen Kontakt zu alten Arbeitskollegen habe.
00:20:34: Es gab dann so ein paar Menschen, die gesagt haben, boah, die Kim hat's einfach gemacht und sie hat's geschafft!
00:20:39: Die vorher noch abgehetzt haben, gucken jetzt und sagen geil das sie das gemacht hat.
00:20:43: Das war für mich, für mein Ego muss ich ehrlich sagen eine schöne Bestätigung.
00:20:48: Ich habe alles richtig gemacht!
00:20:50: Ja,
00:20:51: und also dieser Wachstumsschritt den du da beschreibst.
00:20:54: Du sagst es ja selber, der ist unbequem.
00:20:56: Es ist einfach scheiße unbeqehm gerade sich auch mit diesen Triggern oder diese Energie.
00:21:01: Du spürst das ja auch wenn andere quasi Blitz in deine Richtung schießen?
00:21:04: Du
00:21:04: bist im Raum und du weißt jeder redet über dich.
00:21:06: So was zum Beispiel.
00:21:08: Und dann aber auch zu wissen hey das nicht mein Problem!
00:21:11: Das ist einfach nicht mehr mein Problem.
00:21:13: Also auch aufzuhören das eigene Wachs-Tum und den eigenen Weg zur Rechtfertigen Ja, weil jeder hat ja sein Leben und jeder kann mit seinem Leben mehr machen was er will.
00:21:22: Und hört einfach auf zu versuchen niemanden mehr zu triggern.
00:21:28: Triggert!
00:21:29: In dem Moment wo du die ganze Zeit versuchst von jedem gemocht zu werden und niemanden zu triggern verlässt du dich eigentlich oftmals selbst.
00:21:36: Das ist eigentlich das Schlimmste was du tun kannst.
00:21:41: Du lebst halt nicht dein Potenzial, das wär du wirklich best.
00:21:44: Gab's
00:21:44: einen Wendepunkt bei dir in deinem Leben wo du gesagt hast da hab ich aufgehört mich zu entschuldigen für mein Verhalten?
00:21:53: Ich glaube es gab keinen konkreten.
00:21:55: es gab bestimmt viele.
00:21:55: jedes mal wenn wieder dieses Thema kam und der nächste Wachstumsschritt wartete dann bin ich quasi in eine kleine Klausur mit mir selber gegangen, weil ich das ja immer wieder gemerkt habe wie das so anklopft von innen.
00:22:09: Hallo darfst du das wirklich?
00:22:11: Ist das in Ordnung?
00:22:13: und das war eigentlich niemals so kleine Wachstumsschritte, weil wachstums ist ja meistens nicht so geradlinig sondern das erfolgt ja auch so stufenweise.
00:22:23: genau das ist manchmal auch wellenförmig, man macht auch mal einen Rückschritt dann ist es wieder anlaufdann machst die den Riesensprung.
00:22:31: Das sind immer wie so viele kleine Bausteine, die letztlich das Gesamtbild ergeben.
00:22:35: Aber die dann immer wieder zieggerichtet auf das hinführen, wofür du vielleicht einfach gemacht bist um diesen größeren Raum zu kreieren den du erwünscht.
00:22:42: Ja ich glaube so würde ich das sagen.
00:22:45: Ja es ist schon tief in uns verankert diese Angst andere Menschen nicht zu triggern.
00:22:49: also wenn ich über mein Leben nachdenke, wir haben eben auch schon mal kurz darüber gesprochen.
00:22:53: Es ist definitiv in der Männerwelt bei mir so, dass ich ganz oft nicht für mich eingestanden habe und nichts gesagt habe, weil ich immer dann Angst hab, wenn ich jetzt meinen Mund aufmache, dann lehnt der Mann mich ab.
00:23:04: Und ich muss irgendwie die Kuhle und Entspannte machen sein.
00:23:08: Wo es gefallen!
00:23:09: Ja ja genau das habe ich auch ganz oft als Feedback bekommen, du bist ja voll entspannt und es ist einfach mit dir unkompliziert... Aber mit dir zusammen sein will ich nicht.
00:23:18: Und der Sex ist aber übrigens auch toll und ich dachte mir immer so,
00:23:21: hä?
00:23:21: Was wollt ihr denn?
00:23:23: So weißt du hab das nie verstanden.
00:23:24: und genau das halt halt gefehlt, dieses echte, dieses Ruhe, dieses Anecken, dieses Kreif.
00:23:30: Das Temperament vielleicht?
00:23:31: Ja, das Temperament, dass da ist halt jemand ... Die sagt nicht zu allem Jahr und Abend so.
00:23:37: Ich will ja auch keinen Mann, der zu einem Jahr und abends ...
00:23:39: Die haben Ecken und Kanten?
00:23:41: Absolut!
00:23:42: Das ist was man erst mal lernen muss.
00:23:44: Warum hatte ich denn Angst, meine Wahrheit zu sprechen?
00:23:47: Weil ich Angst hatte, dass ich dann verlassen werde.
00:23:49: Und ich wollte nicht verlassen werden, weil ich wurde schon zu oft im Leben verla-.
00:23:53: Aber das Ergebnis war natürlich nicht Mule trotzdem verlassen.
00:23:56: Das ist ja das Paradoxe, du machst etwas und das Ergebnis ist ja trotzdem das Gleiche!
00:24:01: Du machst eigentlich genau das weil du es nicht willst und das musst du erst mal erkennen um dieses Muster zu durchbrechen.
00:24:05: Und es
00:24:05: ist auch nicht so dass jeder der Everybody Starling sein will von einem Mocht wird.
00:24:10: Es ist ja auch nicht.
00:24:10: also oftmals sind gerade die, die so scheiße nett sind oder sich immer anpassen, die nicht gewertschätzt werden, die die nicht gesehen werden, die irgendwie so rebellisch sind oder ihre Kanten zeigen, bei denen man sich dann... also ich habe mich da früher auch übergefragt.
00:24:27: Wieso findet jeder toll?
00:24:28: Die ist doch total anstrengend!
00:24:31: Aber das war halt ein Recht.
00:24:33: Das ist so ein bisschen wie kennst du diese Highschool-Filme wo es immer diese Bitches gibt?
00:24:36: Ja.
00:24:37: Da sind aber
00:24:38: immer die, die die Klicke anführen.
00:24:40: Ja
00:24:40: ja, die findet jeder toll so.
00:24:43: Diese richtig und eigentlich haben sie den total liebes Herz meistens in der Art.
00:24:49: Ja, und damit verstellt man sich natürlich einfach komplett selbst.
00:24:52: Man lebt nicht seine eigene Wahrheit nicht.
00:24:55: Und wenn du deine eigene Wahrheiten nicht kommunizierst, kann dich ja auch keiner verstehen und keiner greifen.
00:25:00: Das ist so ein bisschen wie... Kann ich auch keiner wehen?
00:25:03: Genau!
00:25:03: Ich kann mich auch keiner Wehen.
00:25:04: Es ist ein bisschen im Dunklen rumtappen und hoffen dass jemand was sieht aber wenn du dich selber zeigen kannst.
00:25:11: ausgrund dieser Angst das ist schon schwierig.
00:25:14: Okay, spannend Also wenn es bei dir nicht diesen einen Punkt gab, sondern noch dieser Prozester ist.
00:25:19: Ja!
00:25:20: Es ist ja immer wieder neue Wachstumsaspekte.
00:25:22: Du fängst vielleicht mal an, vielleicht zeigst du dich auf Social Media erst einmal ohne Gesicht so dann schreibst du vielleicht erstmal ehrliche Texte irgendwann zeigste dich vielleicht auch mit einem Foto Dann machst du plötzlich ein Video.
00:25:33: da wird also das ist ja wirklich so ein... Also es ist ja mein Anfang.
00:25:37: ich habe nur Texte geschrieben auf Social media zum Beispiel und
00:25:40: heute
00:25:41: stehe ich auf der Bühne vor weil sie nicht fünfhundert oder tausend Menschen und das is easy Da ist einfach so eine Spanne und das ist einfach jedes Mal immer wieder ein neuer Schritt, immer einen Schritt weiter raus aus der Deckung.
00:25:54: Der, den ich mir fast jedes mal richtig erarbeiten muss.
00:25:57: Aber es ist ja auch nicht unbedingt immer die Angst vor... doch vielleicht kann man's auch gleichsetzen?
00:26:03: Weil ich kenne dass sich im beruflichen Kontext früher als meine Karriere angefangen hat weil ich ganz oft so Ich weiß nicht, mit meinem Gesicht wurde immer Werbung gemacht.
00:26:12: So nach dem Motto Guck mal was du erreichen kannst wenn du Karriere machst in diesem Unternehmen und weil man sehr viel Druck... Das heißt ich musste eigentlich permanent performen.
00:26:18: Wenn ich nicht performt habe hat man mir das angesehen und dann direkt was ist los kommen?
00:26:21: warum?
00:26:22: Weil ich immer so Dann weiß ich noch, dann kam ich irgendwann in eine andere Firma und hab mich so zurückgezogen.
00:26:29: Ich habe ganz bewusst mein Potenzial, was ich in mir habe nicht gezeigt ... Weil ich diesen Druck entfliehen wollte?
00:26:36: Ja!
00:26:36: Und dann hab' ich so ne Strategie mehr erfunden nach dem Motto umso weniger ich mich zeige, umso weniger ich sage... Umso weniger sehen die Menschen, was in mir steckt, um so weniger Erwartungshaltung und so mehr Ruhe hab ich.
00:26:46: Ja
00:26:46: genau!
00:26:47: So entspannter ist das ja.
00:26:49: Das machen auch viele, die haben Angst davor wenn sie ihr Potenziale zeigen würden dauerhaft halten
00:26:54: müssen.
00:26:54: Genau, genau!
00:26:55: Also in dieses Halten dass er ängstigt so viele
00:26:58: auch im
00:26:59: Bezug auf Erfolg ja wenn ich das jetzt mache was ist wenn es funktioniert und was ist dann?
00:27:03: so viele Kunden kommen oder also zum Beispiel nur oder Aufträge, oder was auch immer.
00:27:09: Oder dass ich befördert werde und dann kann ich das gar nicht halten.
00:27:12: Also das Leistungsniveau war ja die Erwartung.
00:27:14: da ist ein tolles Beispiel.
00:27:16: aber natürlich kann man das auch lösen.
00:27:18: Genau weil ich bin sehr gut darin aus einem destruktiven Muster mir ein anderes destruktives Muster zu erschaffen um später zu merken... Das war jetzt irgendwie doch nicht so genial von dir!
00:27:27: Ich merke das tatsächlich immer.
00:27:29: Und weil irgendwann hat meine Sädele dann auch danach geschrieben, die sagen so du lebst unter deinem Potenzial und ich immer so ja ich weiß aber so haben wir wenigstens Ruhe.
00:27:38: Das ist ja heilig, ehrlich.
00:27:39: Ja, das ist total spannend!
00:27:41: Aber die Kunst ist eigentlich, was ich sagen wollte, diese Ballon zu finden und zu sagen hey... Ich kann mein Potenzial zeigen und ich kann aber auch sagen dass es mir gerade scheiße geht und nicht abliefern.
00:27:51: Und das ist auch in Ordnung und da einfach seine Wahrheit zu sprechen.
00:27:58: Was ja auch wieder eine Challenge ist sein wahres selbst zu zeigen auch wenns einem Scheiße geht oder man gerade irgendwie nicht so gut drauf ist.
00:28:05: Genau, und auch diesen Mut haben auch einen beruflichen zu sagen okay ich merke gerade ich bin hier nicht mehr happy mit der Situation.
00:28:12: Ich spreche das an, und es hat mir immer sehr geholfen.
00:28:14: Ich hab mich damit auseinandergesetzt.
00:28:16: was könnte passieren wenn es jetzt keine Lösung gibt also dass ich den Job verlasse, dass ich gekündigt werde, dass es hier keine Zukunft gibt?
00:28:23: Ich habe immer mit diesem Worst Case-Szenario Frieden geschlossen bevor ich dann in das Gespräch gegangen bin und hab quasi ausgesendet.
00:28:30: so egal wie's jetzt ausgeht ist wird gut sein auch wenn ich jetzt hier rausgehe und keine Arbeit mehr habe und dadurch hat das hat mir geholften auszusprechen was ich möchte und was mich weiterhin glücklich macht.
00:28:41: Und ich muss sagen, dadurch komme ich immer wieder in Situationen wo es mir immer noch mehr Spaß macht meine Arbeit auszuführen.
00:28:48: Wo ich früher gar nicht dran gedacht hätte dass solche Räume sich dann auf einmal öffnen können.
00:28:52: Weil du sehr laubst?
00:28:53: Genau weil ich mir erlaube und vor allem weil ich aber auch mutig genug bin das anzusprechen und drauf zu scheißen ob das jetzt der Person gefällt oder nicht.
00:29:01: Wirklich.
00:29:01: Sehr inspirierend, Tim!
00:29:02: Dankeschön, dass du das noch
00:29:03: geteilt hast.
00:29:04: Es ist mir gerade so eingefallen.
00:29:05: Man spart mal eine Blockade und dann im Fluss merkt man, da gab es doch Situationen im Leben... Erinnere ich mich auch tatsächlich letztes Jahr zusammen wir beide in Costa Rica.
00:29:13: Da habe ich dir ja noch davon erzählt.
00:29:15: Ich hab dir davon erzählt, dass ich nicht happy bin und dass ich irgendeine Lösung brauche.
00:29:20: und siehe da wie haben ein Podcast gestartet?
00:29:22: Da war die Lösung!
00:29:23: Und
00:29:25: da waren ja auch Struggle das.
00:29:27: Ich fühl mich nicht sicher, ob ich das ansprechen kann
00:29:30: oder
00:29:30: was ist, wenn ich zu viel bin mit dieser Idee oder was mache, was ihr eigentlich gar nicht erwünscht ist
00:29:36: und
00:29:36: das trotzdem zu tun.
00:29:37: Was haben wir aber getan?
00:29:38: Das ist glaube ich noch mal wichtig für euch.
00:29:41: Jessica hat mir ein Prozess tatsächlich gemacht in Costa Rica und hat mir in der Innenwelt hingeschaut, was dahinter steckt.
00:29:46: Danach war ich so aufgeladen und energievoll und mutig!
00:29:50: Und dachte so, ja ich zieh das jetzt durch.
00:29:53: Ich mach' das!
00:29:53: Dann hat mein Selbstsabotageprogramm noch dafür gesorgt dass ich das erst in Deutschland ansprechen wollte und das Universum hat gesagt du wartest keine.
00:30:00: vierundzwanzig Stunden später gab's eine Situation die mich da reingezwungen hat das direkt zu erzählen und zu sagen.
00:30:05: Das war total spannend zu sehen.
00:30:09: Ach schön!
00:30:09: Ja
00:30:09: man kann es halt einfach nicht... unterdrücken, wenn es dann erstmal da ist.
00:30:14: Das ist wie so ein Elefant im Raum
00:30:18: und das alles lernt man ja in der Coaching Ausbildung.
00:30:20: also das ist glaube ich ein guter Aufhänger für
00:30:23: all diese Prozesse, alle diese Tools die dafür notwendig waren immer wieder Schritt-für-Schritt dadurch dieses Wachstum zu gehen weil das endet halt einfach nicht.
00:30:30: aber es wird zum Glück immer geiler.
00:30:33: Es ist eigentlich geiler als drei Orgasmen gleichzeitig, dieses Gefühl dann wirklich dich selbst zu verwirklichen.
00:30:40: Und
00:30:41: deinen wahres Potenzial zu leben und vor allem die strahlenden Gesichter zu sehen der Menschen den du dadurch vielleicht eine Inspiration bist oder denen du selber dadurch die Erlaubnis gibt es auch zu tun?
00:30:50: Es ist auch langhaltern da als ein Orgasmus.
00:30:53: das ist ein lebenslanger Orgasmus.
00:30:56: Wow!
00:30:57: Weil du dein Leben lang einfach dieses Gefühl mit jendemst und nicht nur wenn du gerade gekommen bist
00:31:04: Ja, also wenn ihr auch den sogenannten Co-Justmus kennenlernen wollt.
00:31:07: Oh mein Gott!
00:31:08: Du hast ein neues Worterkurs.
00:31:10: Nein, nein das ist nicht neu für mich schon.
00:31:12: Co-justmus.
00:31:14: Der Orgasmus nach dem Coaching.
00:31:17: Hat man nicht nur als Coach hieß sondern auch als Coach?
00:31:20: Wenn man merkt, der Coachy hat den Durchbruch so wie Kim quasi.
00:31:24: Gibt nichts Schöneres!
00:31:25: Also wenn ihr auch ein Coachessus erleben wollt, wisst ihr ja?
00:31:27: Wie er uns erreicht, der Link ist natürlich immer in der Caption.
00:31:31: Schreibt auf uns und meldet euch, wenn ihr euch dafür interessiert.
00:31:34: Kommt in die Ausbildung und wenn wir das erkennen
00:31:36: lernen,
00:31:36: erschafft euch einen lebenslang am Gastnis.
00:31:39: Ja... Geistesmarketing ever, Kim!
00:31:45: Okay cool dann würde ich sagen Für heute lassen wir's mal auch sich beruhen.
00:31:50: Wir werden das Thema, da kann man Stunden drüber sprechen, noch mal sicherlich in der einen oder anderen Folge aufgreifen.
00:31:55: Schreibt mal in die Kommentare was euer Aha-Moment war, euer Clickmoment oder auch wo ihr sagt hey könnt ihr nochmal über diese Situation in meinem Leben sprechen?
00:32:04: Was für Tipps würdet ihr mir geben?
00:32:06: Dann greifen wir das nämlich super gerne hier in der Podcastserie mit auf und ansonsten ... Wenn wir uns erst mal für heute verabschieden.
00:32:13: Ich würde noch sagen, trau dich!
00:32:15: Denn die anderen Menschen haben verdient, dich wirklich kennenzulernen.
00:32:19: Genau weil du besser
00:32:20: bist.
00:32:21: Also macht's
00:32:21: gut ihr Lieben und tschüss!
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